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Postdramatisches Theater also? Vielleicht. Jedenfalls Theater ohne die herrische Instanz einer Handlung oder Psychologie. Dafür eine Skulptur aus Texten und Tönen, Bewegungen und Bildern, streng stilisiert, aber voller Schalk; eine Installation für die Bühne, die nie zu Symbolen gerinnt, sondern stets beweglich bleibt und unvorhersehbar...Gerade darin überzeugt die Gruppe um Lukas Bangerter. Mit ihrem surrealen Theater des Vielschichtigen. Mit Ihrem Plädoyer für das Vorläufige. Mit diesem Funkeln dem leisen, aber gewaltigen, das Plasma auf der Bühne hält bis ganz zum Schluß. Bis die letzte Asche von der Zigarette fällt.

Der Bund